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Bruno
Kaiser hatte sich schon früh zum Ziel gesetzt ein neues Klavier zu
konstruieren. Schon während seiner Kindheit hätte er sich ein Klavier
gewünscht, das klanglich dem Toncharakter eines Flügels nahe kommt. Das
kleinere Lautstärkevolumen, das ein Klavier gegenüber einem Flügel
aufweist, war nicht das was ihn störte, sondern die doch weitaus
indifferentere Tonbildung im Diskant. Bei einem guten Flügel sind die Töne
in diesem Bereich glasklar und sauber definiert. Die beim Klavier durch
das stärkere Mitschwingen des Gussrahmens entstehenden Interferenzen
kosten viel Energie, die dem eigentlichen Ton verloren gehen. Der
Grund hierfür ist, dass die im Verhältnis zum Flügel viel leichtere
Gussplatte eher mitschwingt. Die aus Billiglohnländern importierten Klaviere, mit ihrem aggressiven, metallisch harten Klang, der jedes feine Hörempfinden im Keim erstickt und die vollkommen synthetisch klingenden Digitalpianos bestärkten ihn in seinem Vorhaben.
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| So setzte er sich zum Ziel, ein Klavier zu
erschaffen, das im Bass einen warmen, kräftigen Ton wie die Klaviere aus
der Belle Epoque erzeugt, und zugleich wie ein Konzertflügel die Töne
Diskant „perlen“ lässt, . „Ich will bei meinen
Klavieren das Holz singen hören“, ist das erklärte Ziel von Bruno
Kaiser. Einige der alten, in reiner Handarbeit hergestellten Klaviere
kamen da seinen Vorstellungen schon näher. Mit diesen Vorsätzen machte
sich dann Bruno Kaiser auf um sein Ziel in die Tat umzusetzen.
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