Bechstein-Flügel 112864

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Restaurierung des Bechstein-Flügels No. 112864

 

1. Zerlegung der akustischen Anlage

 

 

Nachdem alle Saiten im Instrument entfernt wurden, wird nun der schwere Gussrahmen aus dem Flügel gehoben.

 

 

 

Um den alten Resonanzbodenlack entfernen zu können, wurde der alte  Saitenbezug entfernt und der Gussrahmen ausgebaut.

Anschließend wird das Instrument zur Übertrocknung des Resonanzbodens in die Trockenkammer gestellt.

 

 

2. Erneuerung der akustischen Anlage

Nachdem der Flügel aus der Trockenkammer gekommen ist, wurde der Resonanzboden ausgespänt, in Wölbung gebracht und neu lackiert. Der Gussrahmen wurde wieder eingebaut, nachdem er eine neue Lackierung erhalten hat.

Nach dem Abschleifen des Resonanzbodens musste auch der dort befindliche original "Bechstein - Schriftzug"  reproduziert werden, damit er mit einlackiert werden konnte. 

 

 

Nun wird das Instrument im Handarbeit, unter Verwendung neuer Stimmwirbel, mit neuen Saiten bezogen.

Die neuen Basssaiten wurden speziell für dieses Instrument angefertigt.

 

 

Damit die neuen Saiten nicht oxydieren, muss der Klavierbauer während des Beziehens Handschuhe tragen.

 

 
Das Setzen der Dämpfung verlangt höchste Konzentration.

Mittels Spiegel wird der korrekte Sitz der Dämpfer  aus zwei Perspektiven gleichzeitig kontrolliert.

 
 

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